Wie funktioniert die Registrierung einer Domain?

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Angesichts der vielen Vorteile einer professionellen E-Mail-Adresse ist es für Geschäftsführer, Selbstständige, Professionals aller Art und erfolgsorientierte Privatpersonen unabdingbar, eine eigene Domain zu registrieren. Eine Domain, bestehend aus einer individuellen Zeichenkombination und einer Endung, wird weltweit nur einmalig vergeben und dient dann wie eine Art digitaler Identitätsausweis für Sie und Ihr Unternehmen. Nach der Domain-Registrierung haben Sie die Wahl zwischen einer Vielzahl an Mail-Anbietern und Hostingpaketen. Für Unternehmen mit  mehreren Mitarbeitern gibt es spezielle Business-Tarife mit Team-Nutzungsfunktion. Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Angebote haben wir in unserem E-Mail Vergleich zusammengestellt. Dort sehen Sie auch die überaus erschwinglichen Preise für einen professionellen E-Mail-Dienst. Ab 50 Cent pro Monat können Sie Ihre ganz persönliche E-Mail-Adresse (z.B. susanne@heiterberg.de oder fragen@katzenschmaus.de) nutzen.

So sichern Sie sich Ihre eigene Domain

Doch wie funktioniert eigentlich die Registrierung einer eigenen Domain? Der Vorgang ist recht simpel und schnell und besteht aus vier Schritten:

  • Sie besuchen die Webseite Ihres Wunsch-Anbieters wie 1&1, Strato, united domains oder goneo. Dort geben Sie Ihren angedachten Domainnamen ein.
  • Die Whois-Datenbanken prüfen, in welcher Konstellation der Name noch verfügbar ist. I.d.R. bekommen Sie Ihren Wunsch-Namen mit mehreren möglichen Domain-Endungen und deren Preise angezeigt.
  • Wenn Sie sich für eine Domain entschieden haben, wird diese bei der zuständigen Registrierungsstelle registriert (für .de-Domains ist dies die eingetragene Genossenschaft Denic).
  • Ihrem Domainnamen wird eine spezifische IP-Adresse zugeordnet. Die Informationen darüber werden nach der Registrierung an andere Nameserver weltweit verteilt.

 

Möglichkeiten für einen Plan B

Falls Ihre Wunschdomain bereits vergeben ist, können Sie die Zeichenkombination leicht abwandeln (z.B. Zeichen einfügen/löschen) oder zu einer ganz anderen Variante greifen (z.B. Wortverschmelzung oder beschreibender Begriff anstelle von Fantasiebegriff). Tipps zur Wahl des richtigen Domainnamens erhalten Sie hier.

Alternativ können Sie anstelle der beliebten .de- und .com-Domains andere (leicht einprägsame) Domains verwenden. Dazu gehören z.B. .net, .org, und .eu. Die Domains .info und .biz sind ebenfalls verbreitet, aber lange nicht so bekannt und seriös wie die anderen Varianten. Neue Endungen wie .blog oder .club sollten Sie mit Vorsicht genießen. Diese machen nur in Ausnahmefällen Sinn (z.B. wenn Sie hauptberuflich Blogger/in sind oder es sich um die E-Mail-Adresse eines Clubs handelt).

 

Von der Domain zur eigenen E-Mail-Adresse

Sobald Sie Ihre Domain über Ihren favorisierten Anbieter registriert haben, können Sie damit beginnen, Ihre E-Mail-Adresse zu erstellen. Dazu müssen Sie einfach nur die gewünschte Zeichenkombination vor dem „@“ eingeben. Bei den meisten E-Mail-Anbietern lassen sich gleich mehrere Postfächer mit ihren jeweiligen Adressen anlegen, sodass z.B. jedes Mitglied Ihrer Familie oder Ihres Betriebs eine ganz persönliche E-Mail-Adresse besitzt.

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